Ich vertraue meinem Körper – Rezidivangst minimieren mit dieser Körperübung

In den Körper hineinspüren, ohne jedes Zwicken und Zwacken in Frage zu stellen, sich nicht von der Angst vor dem Rezidiv übermannen lassen. Das ist gar nicht so leicht, aber hierfür können Körperübungen helfen, um sich bewusst auf das Wesentliche im Körper zu fokussieren – und zwar, wo fühlt es sich gut an und wie reagiert mein Körper auf bestimmte Reize.

Sich auf Körperübungen einzulassen, fällt vielen Menschen zunächst schwer. Auch das allein ist eine Übung, sich bewusst Zeit für sich zu nehmen, um in seinen Körper zu schauen und ihn zu spüren. Aber nur wenn ich meinen Körper wahrnehme und spüre, kann ich ein Vertrauen zu ihm wieder aufbauen. Und so probiert einfach mal diese Übung:

Es ist Sommer. Geht raus, sucht euch eine Wiese, einen Strand, einen Barfußpfad oder irgendeinen anderen Untergrund. Zieht eure Schuhe und Socken aus. Schließt eure Augen und lauft die nächsten 5 Minuten einfach quer umher: mal langsam, mal schnell, mal auf Zehenspitzen, mal mit dem Hacken, mal mit den Innenseiten eures Fußes, mal mit den Außenseiten und achtet auf folgende Dinge:

  • Wie fühlt sich der Boden an?
  • Ist der Boden warm oder kalt?
  • Ist der Boden feucht oder trocken?
  • Ist der Boden weich, spitz, hart oder kernig?
  • Wo spürt ihr etwas an euren Füßen?
  • Was spürt ihr an euren Füßen – ein Killern, ein Pieken, ein Streicheln?
  • Bis wohin reicht dieses Gefühl in euren Körper?

Nehmt bei jedem Schritt den Untergrund neu wahr, haltet inne, verweilt an diesem Ort, wenn er euch gut tut.

Wiederholt diese Übung gern regelmäßig, sie wird euch Kraft und Entspannung schenken. Viel Spass dabei.

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